historia batalla penonIm Jahr 1567  veröffentlicht der Inquisitor Pedro de Deza das königliche Dekret von Philipp II.,  wonach den Mauren verboten wurde, Waffen zu tragen,  ihre Sprache zu sprechen und zu schreiben, ihre eigene Kleidung zu tragen und ihre Bräuche zu pflegen. Sie  mussten auch alle ihre Schriften abliefern. Dieser königliche Beschluss entbrannte die Gemüter der Mauren in den Alpujarras, die an Weihnachten 1568 die Rebellion in der „taha“ von Poqueira ausriefen. Der Aufstand breitete sich wie ein Lauffeuer im ganzen Königreich Granada aus und erreichte Bentomiz im April 1569. Er wurde   von einigen Anstiftern wie dem Mauren Almueden geschürt, der mit Andrés el Xorairán aus Sedella  und dem Hauptmann Abén Audalla nach Canillas de Aceituno kam. Sie wollten die Freiheit  der Ehefrau von Almueden  fordern, die von einem reinen Christen gefangen genommen worden war. Da sie dachten ,  sie würden von den Anführern des Aufstandes in den Alpujarras und aus Afrika Hilfe bekommen,  machte sich praktisch die gesamte Bevölkerung aus der Axarquía und den Bergen von Malaga  auf den Weg in Richtung des „El Fuerte“.

Auf der gegnerischen Seite löste am 11. Juni 1569 D. Luis de Zuñiga y Requesens, der 6000 Mann befehligte, die Offensive aus, die letzten Endes den Sieg der Christen bewirkte und die Schlacht ist als „die Schlacht am Peñon von Frigiliana“ bekannt geworden.

Im Jahr 1600 wurde das Werk „ Die Geschichte des Aufstandes und der Gefangennahme der Mauren im Königreich Granada“  von Luis del Mármol Carvajal veröffentlicht, das großen Erfolg hatte. Der Autor, der  in die kaiserliche Armee einberufen worden war, war  Zeuge der Ereignisse, die im Land gegen die  Mauren im Königreich Granada geschahen. In der beigefügten PDF-Datei sind die Kapitel aufgeführt, die sich auf die Ereignisse am Peñon von Frigiliana beziehen.

La batalla del Peñón de Frigiliana, por Luis del Mármol Carvajal260.76 KBpdf

Heute kann man diese finsteren und kriegerischen Tage, die mit der Vertreibung der Mauren aus dem gesamten Gebiet endeten, auf den 12 Wandtafeln nachvollziehen, die im historischen Viertel angebracht  sind. 


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