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Gehen wir die Calle Real weiter entlang, kommen wir einige Meter nach der Abzweigung der C/El Darra links zu einer malerischen Gasse. Von hier geht man zur Gartenanlage des „El Portón“. Wir können bei verschiedenen Gaststätten einkehren oder machen nur einen kleinen Halt, um die Landschaft zu betrachten oder einige Fotos zu machen. Dann setzen wir unseren Weg durchs historische Viertel fort.

Wir kehren zurück zur Calle Real, die uns direkt zum Kirchplatz führt.
Bevor wir zu diesem Platz kommen, entdecken wir auf unserem Spaziergang viele Winkel, die mit Töpfen voller Pflanzen und Blumen geschmückt sind. Besonders im Frühjahr, wo Vegetation und Farben am schönsten sind, werden sie von den Bewohnern aufgestellt.

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Genau vor der „Callejón del Estanco“ sehen wir eine andere kleine Gasse, die uns direkt zum Ende der Calle Hernando el Darra führen würde und zum Anfang der Calle Alta. Wir können nun wählen, ob wir diesen Weg gehen wollen, umdann ins Barribarto zu kommen. Dann gehen wir  nach links zur Calle Alta oder nehmen rechts steilen Weg zum Mirador del Peñon. Hier muss sich der Besucher für eine Route entscheiden, weil das historische Viertel ein groβes Durcheinander von Gässchen ist, wo sich eins mit dem anderen kreuzt, um sich dann im Zentrum am Kirchplatz zu treffen. Unser Vorschlag führt uns die Calle Real weiter entlang, bis wir zur Kirche kommen.


Am Anfang der  Callejón del Estanco sehen wir unten einen  hübschen Brunnen; er ist die genaue Replik des Brunnens, der vor Jahren hier stand und den man dazu benutzte, um das Wasser mit Krügen nach Hause zu holen. Mit der Zeit verschwand der Brunnen und seit einigen Jahren gibt es diese Replik am selben Platz.

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Auf dem Weg zum Kirchplatz sehen wir kleine Gässchen, die nach oben oder unten führen. Sie biegen rechts und links ab. Die Besucher sollen aber nicht zu lange in diesen Gässchen verweilen, weil sie sonst ihrem besonderen Zauber erliegen werden. Dem Abstieg zur „Calle la Huerta“ gegenüber,  die uns über einige Stufen zur „Avenida de Carlos Cano“ und zur Sporthalle bringt, ist die als „Callejón del Señor“ bekannte Gasse mit einem kleinen und typischen Mauerbogen, der den Charme der Vergangenheit hat.


Wieder auf der Calle Real, kommen wir zu dem im Volksmund „la plazuela“ oder „plazituela“ bekannten Ort. Hier steht das das Rathaus. Gegenüber ist einer der schönsten Winkel des historischen Viertels, der  Torreón, ein Ort, wo sich Mitte des 18. Jahrhunderts ein Kornspeicher befand. Er ist nun ein Wohnhaus. Bis heute wird spekuliert, ob der Ursprung möglicherweise arabisch ist. Die Art der Konstruktion und die stumpfe pyramidenhafte Form lässt uns keine architektonische Parallele dazu finden. Es könnte sich aber um eine frühere Konstruktion handeln in der Art der  Wachtürme, die während des 18. Jahrhunderts an der Küste zum Schutz gegen die Piraten gebaut wurden.

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ihnen hat eine Inschrift, die die drei großen Religionen repräsentiert, die arabische, jüdische und christliche. Diese Inschrift benutzte man nach der Entdeckung als touristischen Slogan für Frigiliana als „Dorf der 3 Kulturen.“

Es könnte aufgrund der Geschichte Frigilianas etwas riskant sein, dort noch mehr nach Bedeutungen zu suchen, aber das Erscheinungsbild dieses Kruges ist dennoch bezeichnend. Später traf man die Entscheidung, diesen Slogan als Motiv für das Festival zu nehmen, das jeden August unser Dorf in einen Ort für Tausende von Menschen verwandelt.


Fortsetzen animated arrow image 0103Von der Kirche nach Santo Cristo


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